Der Name ist bei unserer etwa einjährigen Findelkätzin Hope Programm. Denn wir und sie hoffen, dass Hope nach schmerzvollen Tagen im Freien nun endlich gesund werden kann und vielleicht sogar eine neue Familie findet – wenn auch nur auf drei Beinen. Damit das gelingt, möchten wir euch gern um eure Unterstützung in Form von Spenden bitten. Aber lasst uns zunächst Hopes Geschichte von Anfang an erzählen.
 
Zwei aufmerksame Gassigänger in Harthausen hatten uns vor etwa zwei Wochen eine abgemagerte Katze gemeldet, die auf drei Beinen über einen Acker humpelte. Doch Hope erwies sich trotz schwerster Verletzungen als harte Nuss, ließ sich weder mit Geduld und Aussicht auf Leckerchen (die sie wirklich sehr liebt) noch mit einer Lebendfalle überzeugen, dass sie in ihrem Zustand beim Tierarzt besser aufgehoben sei als bei vorweihnachtlichen Niedrigtemperaturn im freien Feld... Als sie sich schließlich zum Trinken in einen Graben neben der Straße geschleppt hatte, konnte die schwerverletzte Kätzin schließlich von den engagierten Gassigängern geborgen werden.
 
Auf direktem Weg ging es dann in die Tierarztpraxis, wo Hope direkt mit Nahrung und Flüssigkeit versorgt wird. Es folgt direkt ein großes Blutbild, das Veränderungen bei den Nierenwerten aufweist und Röntgenaufnahmen, die wegen Schwellungen und starker Vereiterung allerdings nicht eindeutig ausfielen. Ihre Bisswunden an Bauch und Bein, die teilweise bis auf den Knochen gehen, werden fachkundig versorgt und direkt mit einer Schmerz- und Antibiotika-Therapie begonnen. Für eine Operation ist die junge Kätzin allerdings viel zu schwach. Bei uns im Tierheim durfte sie sich zwei Tage erholen und fraß wie der buchstäbliche Scheunendrescher, so dass die OP schließlich stattfinden konnte. Dann die Schocknachricht: die Bisswunden hatten sich trotz penibler Medikamententherapie nicht nur infiziert, sondern das Hinterbein war – wie eine neue Röntgenaufnahme zeigte – sogar an mehreren Stellen splitternd gebrochen.
Um zu verhindern, dass die lebensbedrohliche Blutvergiftung in Hopes lädiertem Bein sich auf den restlichen Körper der geschwächten Katze ausbreitet, musste ihr Bein am Ende leider doch amputiert werden. Während der OP kurz vor Weihnachten standen Hopes Überlebenschancen 50:50, doch das zähe Katzenmädchen hielt tapfer durch.
Seitdem kämpft sie sich täglich Schritt für Schritt zurück ins Leben. Ihre Gehbehinderung meistert Hope, als sei sie schon immer auf drei Beinen unterwegs gewesen. Sie frisst für ihr Leben gern und fordert mit jedem Öffnen ihres Krankenlagers beharrlich Streicheleinheiten ein. Auch die Wunden an Bauch sowie Amputationsnaht heilen ganz ausgezeichnet. Beste Voraussetzungen für Hope, um hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken.
 
Da aber noch einige Zeit vergeht, bis unser liebes Katzenmädchen komplett gesund ist, müssen bis dahin Rechnungen für Operation und Nachsorge, für zahlreiche Untersuchungen sowie die nötigen Medikamente bezahlt werden. 

Daher möchten wir euch herzlich um Spenden für Hope bitten:

Sparkasse Tauberfranken
IBAN  DE63 6735 2565 0000 0226 32
oder
Volksbank MainTauber 
IBAN DE69 6739 0000 0086 5966 28

Helft mit! Jeder Cent zählt! Gebt Hope Hoffnung!